Ideenwolke goes Twitter (@ideenwolke_ipad)

 

 

 

 

 

 

Wenn sogar der Kollege Stromberg das weiß, dann wirds Zeit für was Neues: Die Ideenwolke gibts jetzt auch bei Twitter!

Gerne liken, folgen, retweeten und wie das sonst noch so heißt 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#wirsehnuns #ideenwolkegoestwitter #vielleichtversteheichbalddensinnvonhashtags

#grußphilipp

Update Classcraft: jede Menge Tools fürs Klassenzimmer!

Vor Kurzem hat Classcraft ein Update erhalten. Neben optischen Aufhübschungen und einer besseren Sortierung der Funktionen gibt es nun auch „das Makus-Tal“, eine Lärmampel fürs Klassenzimmer.

Diese funktioniert über das integrierte Mikrofon des Notebooks und lässt sich beliebig in ihrer Empfindlichkeit einstellen.

Man kann Belohnungen und optional auch Strafen für die Lautstärke zuvor festlegen. Diese werden dann nach Beenden der Lärmampel direkt gutgeschrieben. Das bietet einen hohen Motivationsfaktor für Schüler, die Ampel nicht zu nutzen, um zu testen, wer am Lautesten ist 🙂 Sollte mal ausversehen etwas Lautes passieren (Stuhl fällt um o.Ä.) kann man das auch als Fehlalarm festelgen und einfach weitermachen.

Die Schüler haben diese neue Form der Lärmampel bei mir direkt angenommen und fordern diese mittlerweile sogar eigenständig ein.

Aktuelle Featues im Überblick:

  • Rad des Schicksals: Zufallsgenerator zur Auswahl von Schülern oder Teams
  • Die Reiter von Vay: tägliche Zufallsereignisse
  • Boss-Kämpfe: Lernzielkontrollen, bei denen man gegen einen „Endgegner“ kämpft, indem man Fragen richtig beantwortet.
  • Der Weiße Berg: Countdown-Tool
  • Der Waldlauf: Stoppuhr
  • Die Schätze von Tavuros: Notenumrechner (vorsichtig, Datenschutz!)
  • Unterrichtsmaterialien in die App/ Website einfügen …
  • Elternaccounts anlegen (optinal!)
  • Benachrichrungen an Schüler (oder Eltern) verschicken.
  • und natürlich noch sämtliche Funktionen und Bewertungsmöglichkeiten für die Weiterentwicklung der Schüler-Charaktere 🙂

Wer bei Classcraft auf dem Laufenden bleiben möchte, dem kann ich die offizielle Facebook Gruppe (Classcraft) oder den Twitter-Account (@classcraftgame) sehr empfehlen. Hier erhält man Impulse von Kollegen aus der ganzen Welt und praktiable Ideen für die Einführung und Verwendung von Classcraft in der eigenen Klasse.

Gruß Philipp

 

Worksheet Crafter: Arbeitsblätter erstellen und (am iPad bearbeiten)

Der Worksheet Crafter (ehemals Arbeitsblattprofi) ist ein PC-Programm zum Gestalten von Arbeitsblättern in den Fächern Mathematik und Deutsch, hauptsächlich für den Grundschulbereich.

Mehrwert

  • Einfaches Formatieren des Arbeitsblattes: Objekte können reingezogen und beliebig verschoben werden, keine Zeilen oder Absätze zu berücksichtigen.
  • Arbeitsblätter können als PDF Dateien exportiert werden
  • Mathematik: Vorlagen für unterschiedliche Aufgabentypen (Zahlenmauern, Zahlenhäuser …), Aufgabengenerator, Formeln und Brüche können eingefügt werden
  • Deutsch: Liniaturen für Klasse 1-4, fertige Sachtexte und ein Wörterbuch vorhanden
  • umfangreiche Clipart-Sammlung vorhanden
  • Umfangreiche Online-Tauschbörse mit Materialien von Kollegen
  • Übungen können mit der App „Worksheet Go!“ auf dem iPad digital bearbeitet werden, Schüler erhalten hier eine direkte Rückmeldung

Arbeitsblätter auf dem iPad bearbeiten

Seite kurzem gibt es auch die Möglichkeit die erstellen Arbeitsblätter mit dem iPad zu bearbeiten. Hierzu benötigt man die kostenlose App Worksheet Go.

Auf dem YouTube Kanal „TheSchoolCrafters“ findet man weitere Tutorials zu allen Funktionen des Worksheet Crafter, was den Einstieg sehr erleichtert!

Grüße Philipp

Update: eBooks mit dem Book Creator online veröffenltichen

Seit der neusten Version hat man beim Book Creator die Möglichkeit, die erstellen eBooks direkt online zu erstellen:

Das Online-eBook verfügt ebenfalls über Anmiationen (z.B. umblättern) und kann alle Inhalte abspielen (Audio, Video …).

Vorsichtig sollte man nur mit schülerbezogenen Daten sein.

Grüße Philipp

Padlet als „online ressource box“

Über den Classcraft-Blog bin ich auf die Kollegin Jade Choung aufmerksam geworden, die Padlet als „online ressource box“ in ihren Unterricht einbindet.

Padlet ist eine Online-Pinnwand, die man übers Internet kooperativ gestalten kann. Man kann sie aber auch nutzen, um Unterrichtsinhalte zu sammeln und für Schüler  zugänglich zu machen. Man hat die Möglichkeit mit wenigen Klicks Schrift, Links, Videos und andere Datein einzufügen. Die fertige Pinnwand kann entweder privat (nur ich und eingeladene Benutzer), passwortgeschützt, geheim (nur wer den Link kennt, kann darauf zugreifen) oder öffentlich teilen. Zudem kann man Berechtigungen setzen (z.B. nur lesen können).

Einsatz im Unterricht

Ich nutze diese „online ressource box“, um die behandelten Inhalte (zu einem bestimmten Thema für meine Schüler zu sammeln. Jeder kann zu jeder Zeit auf diese Pinnwand zugreifen, um sich mit bestimmten Aspekten nochmal einmal auseinanderzusetzen. Die Schüler haben keine Bearbeitungsrechte, können sich die Inhalte also nur ansehen und Dateien downloaden.

Hierfür haben wir einen QR-Code im Klassenzimmer aufgehängt, über den die Schüler mit dem iPad auf Padlet zugreifen können.

Mögliche Inhalte

  • Lernvideos (via YouTube)
  • Aufgaben aus dem Schulbuch
  • Online-Übungen (Learning-Apps)
  • oder Arbeitsblätter (als PDF)

Erweiterung

Wie bereits erwähnt, ist Padlet eigentlich ein Tool zum kooperativen Arbeiten. Mit den passenden Berechtigungen können Schüler sich ihre Pinnwand auch gemeinsam zusammenstellen und bearbeiten.

Padlet kann entweder über den Browser oder über die zugehörige App (iOS / Android) verwendet werden. Zum Zugang benötigen die Schüler aber lediglich den Link bzw. einen QR-Code Reader zum Auslesen des QR-Codes.

Grüße Philipp

 

Flipped Classroom meets Classcraft

Im letzten Post hatte ich ja bereits allgemein zum Thema „flipped classroom“ geschrieben. Aber wie kann ich das konkret in meinem Unterricht einsetzen? Da wir Classcraft im Unterricht einsetzen und die dazugehörige App über die Möglichkeit verfügt Unterrichtsinhalte einzuplegen, habe ich folgendes Szenario entwickelt:

  1. Lernvideo zum Thema erstellt, auf YouTube geladen.
  2. Lernvideo und Arbeitsanweisungen in Classcraft eingefplegt.
  3. Arbeitsmaterial hochgeladen (Übungsblätter, LearningApp zum Thema)
  4. kurze Einführung der Methode mit den Schülern (im Plenum)
  5. Selbstständige Arbeitsphase kombiniert mit kooperativer Lernform
    1. Think: Lernvideo ansehen + erstes Übungsblatt erledigen und im Heft verschriftlichen
    2. Pair: weiteres Übungsblatt mit Partner bearbeiten, ggfs. Lernvideo nochmals ansehen
    3. Share: Methode „aktives Plenum“ (> Vortrag Dr. Christian Spannagel), Schüler bearbeiten kooperativ weitere Aufgaben zum Thema, Lehrer nur als Lernbegleiter dabei.
  6. Vertiefung des Gelernten: z.B. durch Wochenplanarbeit, Lernspiele, LearningApps … (aktiver Part für den Lehrer)
Unterrichtsinhalte in der Classcraft App

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schüler haben jederzeit die Möglichkeit sich das Lernvideo nochmals anzusehen (z.B. auch über Links auf den PDF-Arbeitsblättern). Das Erledigen der Aufgaben ist natürlich mit den Belohnungen in Classcraft gekoppelt und soll zusätzliche Motivation schaffen.

Um der eigentlichen Methode noch gerechter werden zukönnen, soll künftig ausprobiert werden, ob die Schüler auch in der Lage sind, die Input-Phase vollständig zuhause zu durchlaufen, damit wir in der Schule direkt in die Übungs- und Vertiefungsphase gehen können.

Viele Grüße Philipp

 

Unterrichtsmethode „flipped classroom“ – umgedrehter Unterricht mit iPad

„flipped classroom“ steht wörtlich für „umgedrehtes Klassenzimmer“. Es handelt sich hierbei um eine Unterrichtsmethode, die den traditionellen Unterricht andersherum denkt:

  • Lehrer erstellt Lernvideos zum Thema
  • Schüler lernen in eigenem Tempo zuhause (z.B. über YouTube)
  • in der Schule die Inhalte mit unterschiedlichen Methoden und Aufgabenstellungen einüben
  • Ziel: der Lernende soll aktiver werden, übernimmt Verantwortung für seinen Lernprozess. Lehrer haben in der Unterrichtsphase mehr Zeit für die individuellen Belange/ Lernfortschritte der Schüler („Lernbegleiter“).

Die Kollegen Sebastian Schmidt (YouTube), Sebastian Stoll (Homepage), Carsten Thein und Felix Fähnrich (YouTube) wurden für die Implementierung der Methode 2016 mit dem „MINT von morgen“-Preis ausgezeichnet. Auf ihren Kanälen kann man einen guten Eindruck gewinnen, wie so solche Lernvideos aussehen können.

Modifizierter Einsatz an der Förderschule

Seit kurzem habe ich meinen Mathe-Unterricht auch „geflipped“ mit bisher sehr positiven Erfahrungen. Ich gehe allerdings davon aus, dass unsere Schüler zuhause nicht immer die Möglichkeiten haben, sich die Videos anzusehen. Deshalb habe ich die Video-Phase in den Unterricht gelegt. Zudem bette ich die Methode in eine kooperative Lernform (think-pair-share“) ein, um die Lernfortschritte zunächst im Austausch mit anderen Lerndenen zu vertiefen.

So sieht das konkret aus:

  • Lernvideo zum Thema alleine ansehen (think): Videos sind so gestaltet, dass die Schüler häufig parallel mit konkretem Material arbeiten oder Beispielaufgaben begleitend zum Video aufschreiben.
  • Austausch mit Klassenkameraden (pair): eine Wiederholungsaufgabe wird kooperativ erarbeitet.
  • Gruppentisch (share): Schüler erklären Gelerntes, Fragen werden geklärt, Übergang in eine längere Übungsphase (Lehrer als Lernbegleiter).

Eigene Lernvideos ganz einfach erstellen:

  • mit der App Explain Everything (Post + Tutorial hier!)
  • Vorgang einfach mit Kamera/ iPad abfilmen
  • auf vorhandene Lernvideos zurückgreifen (z.B. YouTube)

Viele Grüße Philipp