Erklärvideos mit dem iPad erstellen — Blog: LernSachen

Lernvideos mit dem iPad zu erstellen ist mittlerweile fester Bestandteil meines Unterrichts! Ich setzte sie zum Beispiel beim flipped classroom ein oder verwende sie individuell bei unterschiedlichen Schülern oder ein bestimmten Unterrichtsphasen.

Solche Videos zu erstellen ist mit dem iPad mittlerweile kein Hexenwerk mehr, sondern kann (natürlich abhängig vom eigenen Anspruch) auch mit recht einfachen Mitteln umgesetzt werden.

Der Kollege Thomas Moch hat auf seinem Blog Lernsachen hierzu einen sehr übersichtlichen Artikel gepostet, wie man solche Videos ganz einfach selbst erstellen kann!

Link zum Blog

Wenn man sich momentan mit „digitaler Bildung“ beschäftigt, dann kommt man um das Thema „Erklärvideos“ nicht herum. Sei es in Konzepten, wie „Flipped Classroom“ oder als motivotionaler Input im eigenen Unterricht: Solche kurzen audiovisuellen Sequenzen können den Schulalltag bereichern. Es gibt bereits einige kommerzielle Anbieter, als auch engagierte Lehrer, die solche Filme produzieren. Und doch […]

über Erklärvideos mit dem iPad erstellen — LernSachen

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digitale Placemat #kooperatives Lernen

Da ich bisher viele positive Erfahrungen beim Einsatz kooperativer Lernformen sammeln konnte, habe ich mir überlegt, wie man dies auch in digitaler Form im Unterricht umsetzen könnte – Exemplarisch beim Beispiel der Placemat-Methode:

Kooperative Lernformen – kurz und knapp

Bei kooperativen Lernformen folgt man dem THINK-PAIR-SHARE-Dreischritt: In der Think-Phase erarbeiten die SuS das Thema zunächst alleine, in der Pair-Phase arbeiten sie dann kooperativ mit einem Partner/einer Partnerin (z.B. nach Zufallsprinzip, positives Abhängigkeitsverhältnis der Aufgaben sinnvoll), um die Ergebnisse letztlich in der Share-Phase vor der Klasse vorzustellen.

Placemat – analog

Im Prinzip handelt es sich um ein Blatt im Querformat, dass in vier gleich große Felder eingeteilt ist, in der Mitte findet befindet sich ein zusätzliches Feld. Zunächst bearbeiten die SuS  das Thema für sich (Think) und halten ihre Ergebnisse stichwortartig in ihrem jeweiligen Feld fest. Man kann von allen Seiten gleichzeitig auf das Blatt schreiben. Hinterher erfolgt ein Abgleich durch Austausch mit den anderen Teammitgliedern (Pair) und die Ergebnisse werden ergänzt und verbessert in das mittlere Feld eingetragen. Zum Schluss kann jede Gruppe ihr Ergebnis innerhalb der Klasse vorstellen (Share).

Placemat – digital

1. Placemat mit QR-Codes

Streng genommen wird hier nicht die gesamte Placemat digitalisiert, die Inhalte zur Erarbeitung (Think) werden aber via. QR-Codes auf der klassischen Papier-Placemat eingefügt. So kann jeder SuS über den Scan des Codes den entsprechenden Inhalt erarbeiten (z.B. über eine LearningApp, einen LearningSnack, ein YouTube Video, Texte auf Internetseiten …). Wenn man das Ganze noch weitertreiben möchte, kann man über einen QR-Code im Ergebnisfeld ein ZUMPad oder eine nicht-öffentliche Padlet-Pinnwand einfügen, damit die SuS ihre Ergebnisse kollaborativ und digital zusammentragen können, sogar über die eigene Gruppe hinaus.

2. Kollaboratives Bearbeiten mit BaiBoard3

Mit der App BaiBoard3 (iOS) können SuS kollaborativ und in Echtzeit miteiander arbeiten. Was auf einem Display geschrieben wird, ist auf dem anderen Device direkt zu sehen. Man muss lediglich eine Placemat-Vorlage in den Hintergrund der Seite legen, dann können die SuS die inhalte digital miteinander bearbeiten. TIPP: die Hintergrundgrafik kann man schützen, damit die SuS das Layout nicht verschieben oder löschen können.

Ich konnte damit bisher sehr gute Erfahrunen im Unterricht in unterschiedlichen Klassenstufen sammeln und es ist für mich eine schöne Ergänzung zur Papierform! Natürlich müssen die technischen Voraussetzungen im Klassenzimmer gegeben sein (eigene Smartphones oder Schul-Devices zum Scannen der QR-Codes, ggfs. WLAN, Beamer).

Grüße Philipp

Learning Snacks – Lernen in kleinen Portionen

Learning Snacks sind selbst erstellte, interaktive Lerneinheiten, die sich nahezu zu jedem Thema im Unterricht einsetzen lassen. Optisch ist das ganze im Messenger-Stil gehalten und somit an der Lebenswelt der SuS orientiert.

Wie erstellt man einen Snack?

Nachdem man sich kostenlos registriert hat, kann man über eine einfach Oberfläche Textbausteine, Fragen, Bilder, Links, YouTube Videos oder Umfragen einfügen. Man kann Bausteine verschieben, bearbeiten oder Pausen dazwischen einfügen.

Einsatz im Unterricht

Snacks lassen sich sehr vielfältig im Unterricht einsetzen. Sowohl zur Wiederholung und Festigung von bereits Gelerntem, als auch zur kleinschrittigen Erarbeitung neuer Inhalte. Zudem kann man einen Snack auch wunderbar mit anderen medialen Bausteinen wie z.B. einer LearningApp oder einem YouTube Video ergänzen. Ich füge die Snacks häufig als zusätzliche Übung via QR-Code auf Arbeitsblättern ein, um zu sehen, ob die SuS das Gelernte noch präsent haben.

Weitere Unterrichtsideen:

  • Sinnentnehmedes Lesen üben: statt einem langen Text, kleine Häppchen + direkte Verständnisfragen
  • Einfache Rechenaufgaben lösen: Aufgaben im Snack präsentieren, im Heft berechnen, direkte Rückmeldung über den Snack erhalten
  • Wort-Bild-Zuordnungen
  • Anleitungen: sowohl für SuS, als auch für KuK > Schrittweise Erklärung von Abläufen
  • SuS erstellen selbst Snacks zu bereits Gelerntem

Beispiele für Learning Snacks:

Vorteile

  • kostenlose Registrierung, einfach zu bedienende Oberfläche
  • lässt sich sowohl am PC als auch auf mobilen Endgeräten einsetzen (browserbasiert)
  • geringer Zeitaufwand für Erstellung eines Snacks
  • hohe Motivation der SuS durch lebensnahes Aufgabenformat
  • direkte Rückmeldung für SuS, Feedback kann angepasst werden (schriftliche Rückmeldung, Symbole/ Smileys)
  • Inhalt kann sehr kleinschrittig aufbereitet werden
  • sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, in jedem Schulfach denkbar
  • Snacks können jederzeit verändert/ angepasst werden
  • Materialpool: öffentliche Snacks können verwendet/ geteilt werden
  • Links + QR-Code wird direkt erstellt, via Tablet/ Smartphone leicht erreichbar

Nachteile

  • Intenretverbindung muss gegeben sein
  • kleinschrittes und vom Lehrer gesteuertes Lernen! Eignet sich nicht für jedes Lernszenario.

Wie bei jeder Methode handelt es sich natürlich nicht um die eierlegende Wollmilchsau, sondern ergänzt den eigenen digitalen oder analogen Methodenpool! Ich persönlich empfinde die Snacks als Bereicherung und erlebe häufig motivierte SuS 😉

LG Philipp

URL: https://www.learningsnacks.de/#/welcome | Kosten: gratis

„Erste Hilfe“ mit QR-Codes und Lernvideos

Jetzt nach den Sommerferien haben wir Lehrer gefühlt immer dasselbe Problem: die SuS haben relativ viele Dinge nicht mehr parat und sie müssen nochmal aufgearbeitet werden.

Aus diesem Grund wurden in unserer Schule vor ein paar Jahren die 1. Hilfe-Mappen eingeführt. Das sind einfache, weiße Hefter, in denen die SuS Merkblätter, Hilfsmittel (wie Umrechnungstabellen, 1×1 Tafeln, Stellenwerttafeln …) und anderes Material zu unterschiedlichen Themen aufbewahren können. Diese Mappen durchlaufen dann gemeinsam mit den SuS die unterschiedlichen Klassen. Bei Bedarf kann das Material ergänzt, ersetzt oder entfernt werden. Vorteil: Die SuS haben immer entsprechendes Material an der Hand, um Themen noch einmal (selbstständig) zu wiederholen.

Erste Hilfe mit QR-Codes

Einen Sachverhalt wie z.B. das Addieren von Brüchen prägnant in kurzen Sätzen darzustellen ist meistens gar nicht so einfach. Daher arbeite ich seit längerem mit QR-Codes und Lernvideos. Diese erstelle ich entwerder selbst (z.B. mit explain everything) oder ich verlinke Videos anderer KollegInnen auf YouTube.

Aktuell wiederholen wir schriftliche Multiplikation und Division. Hier (und auch bei anderen Themen) kann ich den YouTube Kanal von Lehrerschmidt (KLICK) sehr empfehlen!

Grüße Philipp

Sketchnotes im Unterricht einsetzen

Ich hab vor Kurzem Sketchnotes für mich entdeckt und bin total begeistert davon! Hiermit können einfache oder auch komplexere Sachverhalte auf anschauliche Art und Weise dargestellt werden, also sehr sinnvoll für die Schule. Die Sketchnotes sind eine Mischung aus Bildern, Texten und Strukturen.

Man kann sie im Unterricht vielfältig einsetzen:

  • eigene Symbole (z.B. für Partnerarbeit o.Ä. …)
  • Grafiken zum Beschriften …
  • Anleitungen/ Erklärungen von Sacherhalten
  • Darstellung linearer/ nicht-linearer Prozesse
  • Unterrichtsskizzen/ Stundenverläufe optisch darstellen
  • Listen/ To-Do-Listen erstellen

Aber keine Sorge: Man muss hierfür nicht wirklich gut zeichnen können (ich kann definitiv nicht sonderlich gut zeichnen!), man kann das recht einfach lernen.

Auf dieser Seite finden sich allgemein Informationen zu Sketchnotes, aber auch einfache Anleitungen, wie man selbst welche erstellen kann:

http://pb21.de/2013/04/lehren-und-lernen-mit-sketchnotes-2-how-to/

Hier noch ein paar Beispiele meiner ersten Sketchnotes:

Für die Erstellung benötigt man einen Stylus und eine enstprechende App. Ich verwende hierfür das iPad Pro mit dem Apple Pencil und der App GoodNotes. Andere Ausstattung funktioniert aber selbstverständlich auch 🙂

LG Philipp

 

 

 

Digitales Zeugnis für den Lehrer

Evaluation des Lehrers ist ein häufig diskutiertes Thema, dessen Sinn und Unsinn ich an dieser Stelle nicht vertiefen möchte 🙂

Ich persönlich halte die Rückmeldung meiner SuS für sehr wichtig und pflege daher eine regelmäßige und konstruktive Feedback- und Gesprächskultur. Am Ende des Schuljahres erhebe ich zudem für mich und das nächste SJ relevante Bereiche:

  • Unterricht
  • Soziales (Wohlbefinden in der Klasse …)
  • Lehrperson
  • Classcraft
  • flipped classroom/ Lernvideos
  • Änderungsvorschläge.

In den letzten Jahren habe ich das immer mit Papier-Fragebögen durchgeführt und dachte mir, eine digitale Variante mit Auswertungsmöglichkeit wäre doch auch ganz nett.

Hierfür verwende ich die App Socrative (iOS, Android!). Die Fragen können entweder über die App SocrativeTeacher oder im Internet  unter www.socrative.com eingegeben werden. Voraussetzung ist die Erstellung eines kostenlosen Kontos.

Man kann hier unterschiedliche Antwortmöglichkeiten wie Multiple-Choice, wahr-falsch oder Textantworten einfügen. Sobald das Quiz gestartet wurde, können die SuS in der App Socrative Student (iOS, Android) über die Eingabe eines Codes teilnehmen. Der Lehrer hat die Möglichkeit, den Fortschritt der Antworten live zu verfolgen und sich Statistiken zu den unterschiedlichen Fragen einblenden zu lassen. Selbstverständlich kann das Ganze anonymisiert durchgeführt werden.

Das fertige Quiz lässt sich anschließend auch mühelos ins Excel-Format exportieren, was die Auswertung nochmal vereinfacht.

 

LG Philipp

 

 

Worksheet Crafter: Arbeitsblätter erstellen und (am iPad bearbeiten)

Der Worksheet Crafter (ehemals Arbeitsblattprofi) ist ein PC-Programm zum Gestalten von Arbeitsblättern in den Fächern Mathematik und Deutsch, hauptsächlich für den Grundschulbereich.

Mehrwert

  • Einfaches Formatieren des Arbeitsblattes: Objekte können reingezogen und beliebig verschoben werden, keine Zeilen oder Absätze zu berücksichtigen.
  • Arbeitsblätter können als PDF Dateien exportiert werden
  • Mathematik: Vorlagen für unterschiedliche Aufgabentypen (Zahlenmauern, Zahlenhäuser …), Aufgabengenerator, Formeln und Brüche können eingefügt werden
  • Deutsch: Liniaturen für Klasse 1-4, fertige Sachtexte und ein Wörterbuch vorhanden
  • umfangreiche Clipart-Sammlung vorhanden
  • Umfangreiche Online-Tauschbörse mit Materialien von Kollegen
  • Übungen können mit der App „Worksheet Go!“ auf dem iPad digital bearbeitet werden, Schüler erhalten hier eine direkte Rückmeldung

Arbeitsblätter auf dem iPad bearbeiten

Seite kurzem gibt es auch die Möglichkeit die erstellen Arbeitsblätter mit dem iPad zu bearbeiten. Hierzu benötigt man die kostenlose App Worksheet Go.

Auf dem YouTube Kanal „TheSchoolCrafters“ findet man weitere Tutorials zu allen Funktionen des Worksheet Crafter, was den Einstieg sehr erleichtert!

Grüße Philipp