Kurskiosk – Fortbildungen auf Bestellung

Vor Kurzem bin ich durch einen Post von @frausonnig bei Twitter auf eine neue Form der Mikrofortbildung aufmerskam geworden: das Kurs-Kiosk

Wie funktioniert das?

Im Grunde genomnen ist es ganz einfach: Man sucht nach geeigneten Themen für das Kollegium und schreibt diese auf eine Liste, samt kurzer Beschreibung. Interessierte KuK haben dann die Möglichkeit sich auf der hier einzutragen. Kommen 3 oder mehr Teilnehmer zusammen, findet die Fortbildung statt.

Wie kann das konkret aussehen?

An unserer Schule haben wir hierfür den Dienstag als festen Tag ausgewählt, da er bei allen KuK gut in den eigenen Stundenplan integrierbar ist. Der zeitliche Umfang einer solchen Mikrofortbildung ist eher gering, also eine Mittagspause oder die Dauer einer gewöhnlichen Schulstunde. Wer ein Thema im Kurs-Kiosk anbietet ist unterschiedlich, prinzipiell kann sich hier aber jeder einbringen. Auch die Themen sind nicht feststehend, sondern können durch Vorschläge des Kollegiums erweitert werden.

Welche Ziele hat diese Form der Fortbildung?

Für mich hat das Kurskiosk nicht den Anspruch einer ausführlichen und allumfassenden Fortbildung. Es dient eher dazu Impulse zu einem Thema zu geben und Dinge selbst ausprobieren zu können. Außerdem soll es Ausgangspunkt für eine weiterführende und eigenständige Auseinandersetzung der KuK mit einem Thema sein.

Vorteile gegenüber konventionellen Fortbildungen?

  • Themen direkt aus dem Alltag des Kollegiums, Themenwahl nach Interesse, eigene Themenvorschläge möglich
  • keine Vertretung der KuK notwenig, da in Mittagspause oder direkt nach dem Unterricht, keine langen Anfahrtswege
  • kurzer zeitlicher Umfang, Ausgangspunkt für selbstständige Beschäftigung mit einer Thematik
  • kann zu unterschiedlichen Themen organisiert werden: KuK können ihr eigenes Know-How einbringen.
  • geringerer Aufwand für den Anbieter: eigene Unterrichtsmaterialien, prakische Beispiele und Erfahrungen können eingebracht werden, ggfs. sogar im eigenen Klassenzimmer.
Quelle: https://sonnigeeinsichten.jimdo.com/2017/09/06/plan-b-kurskiosk-kurzfortbildung-auf-bestellung/

Fazit

Vor allem im Bereich des Einsatzes Digitaler Medien im Unterricht kann diese Form der Fortbildung meiner Einschätzung nach sehr gewinnbringend sein, da sie nicht extrem umfänglich ist, von den konkreten Voraussetzungen der eigenen Schule ausgeht, die Ansätze direkt ausprobiert werden können und die KuK als Multiplikator anschließend in einen weiterführenden Austausch gelangen können. Bin gespannt, wie die Methode im eigenen Kollegium ankommt, werde wieder darüber berichten.

Artikel von @frausonnig zum Kurskiosk: https://sonnigeeinsichten.jimdo.com/2017/09/06/plan-b-kurskiosk-kurzfortbildung-auf-bestellung/

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WLAN = wichtiges LAN!

Wer bereits mit iPads arbeitet und in der Schule keinen WLAN Hotspot hat, der hat sicherlich schnell gemerkt, wie zeitaufwendig die Verwaltung/ Aktualisierung der Geräte sein kann.

WLAN stellt nach wie vor einen Streitpunkt in der Schule dar, vor allem das Anbringen flächendeckender Netze zur Nutzung der iPads im gesamten Gebäude wird vor dem Hintergrund der Strahlung und dem Zusammenhang mit der körperlichen Entwicklung der SchülerInnen als sehr problematisch angesehen.

Meine eigenen Erfahrungen der letzten Monate haben mir sehr deutlich gemacht, was es für einen enormen Zeitaufwand bedeutet, die Geräte ständig mit nach Hause nehmen zu müssen. Auch das Installieren kleinerer Updates wird so zum riesen Unterfangen.

Wer iPads an seiner Schule implementieren möchte, der sollte die Wichtigkeit eines WLAN-Hotspots von Anfang an betonen und darauf beharren, dass so etwas installiert wird.

Vor allem in kleineren Schulen ist die Verwaltung der Geräte schnell die Aufgabe eines Einzelnen, der mangels technischer Infrastruktur noch mehr Zeit und Mühe einbringen muss, als ohnehin schon notwendig. Wenn man die Geräte irgendwann über eine MDM-Lösung (Mobile Device Manamgent) managen möchte, für den ist eine stabile WLAN Verbindung fundamental.

Grüße Philipp