Classcraft – erste Auswertung mit den Schülern

Die erste Hälfte des Schuljahres geht zu Ende und ich habe eine erste Befragung der Schüler zu Classcraft gemacht. Hier konnten Sie in 3 Kategorien ankreuzen (positiv, neutral, schlecht).

Bewertungskriterien

 

 

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

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Diese Verbesserungsvorschläge wurden von den Schülern eingebracht:

  • mehr XP-Punkte für einzelne Aktionen
  • weniger HP-Punkte verlieren, wenn man mal etwas vergisst
  • Strafen sollen nicht so hoch sein
  • manchmal finde ich die Zufallsereignisse nicht fair, außer heute
  • wenn ein Teammitglied fällt sollen die anderen im Team weniger HP verlieren

Zusammenfassung Auswertung

Classcraft wird durchweg positiv aufgenommen. Die meisten Schüler geben an, dass sie das Spiel sinnvoll finden und dadurch mehr Motivation im Unterricht haben. Kein Schüler gibt an, dass er gerne Unterricht ohne Classcraft machen möchte. Auch die Regeln und die Bewertung durch den Lehrer werden weitestgehend als fair betrachtet.

Kritikpunkte gibt es vor allem im Bereich der Höhe der Strafen, der optimierbaren Menge an Erfahrungspunkten für positiv Geleistetes und ein Schüler äußert, dass er die Zufallsereignisse gelgentlich nicht fair findet.

Persönliches Fazit

Das Schüler-Feedback deckt sich zu großen Teilen mit meinen eigenen Beobachtungen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die Schüler gerne Classcraft spielen und das zugrundeliegende Regelwerk für sie ok und transparent ist. Die richtige Verteilung von XP für Positives und der Abzug von HP für Schlechtes sind in der Tat eine große Herausforderung für den Lehrer. Ich habe das schon mehrfach geändert und habe das Gefühl, dass es jetzt einigermaßen sinnvoll läuft, in einigen Bereichen muss hier aber nachgebessert werden.

Insgesamt bin ich zufrieden und bin gespannt, wie weit die Entwicklung der Charaktere bis zum Ende des Schuljahres fortschreitet. Die Abschlussschüler denken sogar darüber nach, Classcraft als Motto für ihre Abschlussfeier zu übernehmen 🙂

Handschrifterkennung – als Tastatur auf dem iPad verwenden

Für Handschriftenerkennung gibt es ja einige Apps. Häufig muss man aber innerhalb dieser App auch schreiben und den Text dann konvertieren.

Habe vor Kurzem die App „MyScript Stylus“ entdeckt. Man kann diese App als ganz normale Tastatur installieren. Großer Vorteil daran ist, dass man in jeder App per Handschrift etwas schreiben kann, z.B. auch wenn man bei Google etwas suchen möchte o.Ä.. Die Handschrifterkennung funktioniert sehr gut, sogar bei meiner Sauklaue 🙂

Handschriftenerkennung

Die App verwende ich, um meine eigenen Notizen zu konvertieren bzw. ich denke auch über Einsatzszenarios im Unterricht nach!

LG Philipp

Siri als Ersatzlehrerin – Diktierfunktion zum Lesen lernen

Manche Schüler lesen sehr ungenau und sprechen die Wörter falsch aus. Die Motivation einen Satz mehrmals zu lesen und die eigene Aussprache zu verbessern ist bei uns häufig wenig vorhanden. Aus diesem Grund habe ich neulich einem Schüler die neue Nachhilfelehrerin Siri vorgestellt 🙂

Die Idee dahinter ist simpel: Die Diktierfunktion der iGeräte ist mittlerweile sehr gut und man kann, wenn man deutlich spicht, mühelos Texte samt Satzzeichen einsprechen! Dies habe ich mir bei der Deutch-Nachhilfe zunutze gemacht!

Diktierfunktion

Zunächst haben wir ein bisschen mit Siri gespielt und ihr Fragen gestellt („Wie heißt du? Wie wird das Wetter morgen?“ …), damit ein Bezug und eine Motivation hergestellt werden konnte. Dem Schüler war recht schnell klar: das funktioniert nur, wenn ich deutlich lese und spreche. Wir haben anschließend Texte aus seinem Lesebuch in Pages eingesprochen. Wenn etwas noch nicht richtig war, haben wir das Ganze solange wiederholt, bis es gestimmt hat. Ertaunlich war, dass er sich trotz anfänglich häufiger Wiederholungen nicht abbringen lies, es immer und immer wieder zu versuchen.

Am Ende konnte er den geübten Text fast fehlerfrei einsprechen! Werde das in den nächsten Wochen weiter probieren, bis jetzt bin ich damit aber sehr zufrieden!

 

Geometrische Flächen mit Skitch entdecken

SkitchDer direkte Bezug zur Lebenswelt ist ein wesentliches Merkmal von gutem Unterricht. Im Mathe-Unterricht versuche ich diesen Bezug auch so oft es geht herzustellen. Beim Thema „geometrische Flächen“ haben wir dieses Mal mit der App Skitch gearbeitet.

Die Schüler sollten hier gemetrische Flächen im Klassenzimmer entdecken und sie mittels Skitch sichbar machen bzw. nachzeichnen. Die Ergebnisse sind wirklich gut geworden und es war eine klasse Wiederholung!

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LG Philipp

Math Shot: 1×1 üben mit Katapult!

Ich bin auf eine witzige App zur Automatisierung des kleinen 1×1 gestoßen! Sie heißt Math Shot.

 

 

 

 

 

 

Es geht darum Aufgaben zu den unterschiedlichen 1×1-Reihen zu lösen und das Ergebnis direkt per Finger/ Stylus zu schreiben. Als Belohnung für eine richtige Antwort erhält man Munition für ein Katapult. Hiermit kann man dann TNT-Wagen anvisieren, die sich auf einen zubewegen.

 

 

 

 

 

 

Das Spiel macht den Kids super viel Spaß und hilft beim Merken der 1×1-Reihen!

Virtual Reality – eigene VR Brille basteln

Taugliche VR-Brillen beginnen meist bei 30-40 Euro, teure Modell liegen bei 150 Euro +.Mit Schülern kann man eine solche Brille aber ganz einfach selbst und fast umsonst bauen. Einfach Bastelbogen runterladen, auf ein Stück Karton (z.B. Pizzakarton) kleben, ausschneiden und zusammenkleben. Zusätzlich benötigt man noch ein paar Linsen (10 Paare, ca. 25 Euro):

  • Anleitung und Bastelbögen von mein-guckkasten.de: LINK
  • benötigte Linsen: LINK

Bei Apple funktioniert das automatisch, bei Android-Geräten kann es sein, dass man die App Google-Cardboard nachinstallieren muss. Hiermit kann man auch eigene 360-Grad-Fotos erstellen.

Die Kids hatten super viel Spaß und waren sehr fasziniert von der Technik! Kann es nur weiterempfehlen!

YouTube App bei LearningApps.org

Ich habe ja erst kürzlich über die Plattform learningapps.org berichtet. Einer speziellen App möchte ich aber nochmal einen extra Post widmen:

Es besteht die Möglichkeit Videos/ Audiofiles auch direkt übers Internet in die App „Audio/ Video mit Einblendungen“ einzubinden. Konkret kann man also z.B. ein YouTube Video direkt online einbinden und an selbstdefinierten Stellen Marker setzen und z.B. Fragen einblenden lassen.Video mit Einblendungen

Der Große Vorteil an dieser App ist, dass das Video/ Audio-File an einer vordefinierten Stelle anhält und man einen Text einblenden kann. Wenn dieser gelesen wurde und man auf „OK“ klickt geht das Video weiter. So muss man sich nicht alle Inhalte des Videos bis zum Ende merken.

Vor allem Schüler, denen es schwer fällt Inhalte zu extrahieren dürfte das eine große Hilfe sein. Außerdem kann man zwischen den einzelnen Schritten durch Klicken auf eine der „Kapitel-Zahlen“ springen oder vergangene Schritte wiederholen.

In meiner ersten App geht es um eine Vorgangsbeschreibung zum Thema „einen Papierhut falten“. Die Schüler sollen den Vorgang beobachten und sich an der passenden Stelle Notizen machen. Diese werden anschließend zu einer Vorgangsbeschreibung verschriftlicht.

Hier könnt ihr euch die App ansehen: einen Papierhut falten

Philipp